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Nächstes Treffen der Elterninitiative für eine faire Schulwahl:

 

Termin demnächst hier

 

 

 

 

 

WAS WIR ERREICHEN WOLLEN 

 

- Eine ideologiefreie Bildungspolitik,

die – jenseits politischer Standpunkte - Elternwünsche respektiert und ihnen Rechnung trägt. Wir stehen als Elterninitiative nicht hinter einer bestimmten Schulform. Gymnasium oder Oberschule, das sollte jede/r - im Dialog mit den LehrerInnen - für sein Kind selbst entscheiden dürfen. Die Bildungsbehörde aber darf nicht mit Schikanen ihr bevorzugtes Modell durchboxen. BildungspolitikerInnen sollten sich an den Wünschen der Eltern und Kinder orientieren und nicht umgekehrt! Schulplätze sollten dort zur Verfügung gestellt werden, wo sie gebraucht werden - statt einzelne Kinder aus ihrem Stadtteil zu verbannen oder in die nicht gewünschte Schulart zu zwingen. Die anstehende Diskussion über den zu verlängernden Schulkonsens wäre eine gute Gelegenheit, das Angebot an die Nachfrage anzupassen und Druck aus dem Kessel zu nehmen.

 

- Passende und wohnortnahe Schulplätze auch für die Kinder, die NICHT das große Los gezogen haben:Die Bildungsbehörde muss auf den tatsächlichen Bedarf reagieren und darf das Anwahlverfahren nicht dafür missbrauchen, die Schülerströme in die politisch genehme Richtung zu lenken. An den Oberschulen müssen genügend Plätze für die Kinder der zugeordneten Grundschulen zur Verfügung stehen.

 

- Qualität, die überzeugt, statt "Zwangseinweisung":

Die hohen Anwahlzahlen für einige Oberschulen belegen, dass Eltern ihre Kinder auch mit Leistungen "über dem Regelstandard" gerne auf eine Oberschule schicken – wenn diese wohnortnah liegt und einen guten Ruf und damit das Vertrauen der Eltern genießt. Aufgabe der Bildungspolitik ist es also, weitere Schulen attraktiv zu machen, für stadtweit vergleichbare Leistungsniveaus zu sorgen. Chancengleichheit für alle Kinder kann nur erreicht werden, wenn Schulen in einem sozial schwächeren Umfeld in besonderem Maße finanziell ausgestattet werden.

 

Kooperation statt Konkurrenz zwischen den Schulen:

Infoabende sollten keine Werbeveranstaltungen sein, bei denen sich Schulen gegenseitig schlecht machen. Wir wünschen wir uns ein faires Miteinander von Oberschulen und Gymnasien und kein verbissenes Gegeneinander.

 

- Mehr Durchlässigkeit zwischen den Systemen:

Dass Kinder vom Gymnasium auf eine Oberschule wechseln oder umgekehrt, ist von Seiten der Bildungsbehörde ausdrücklich unerwünscht und sehr schwer zu bewerkstelligen. Es gibt aber immer wieder Fälle, in denen Kindern ein Schulwechsel das Leben leichter machen würde. Diese Chance sollte ihnen nicht aus ideologischen Gründen verwehrt werden!