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Nächstes Treffen der Elterninitiative für eine faire Schulwahl:

 

Dienstag, den 08.05.2018 um 20 Uhr in der Comturei, Ostertorstraße 30 - 32

 

 

 

 

 

 

WAS WIR ELTERN RATEN

 

Bei Euch steht in diesem Jahr die Wahl der weiterführenden Schule an?

 

Wählt, was Ihr Euch wirklich für Eure Kinder wünscht!

Zum einen ist ein "taktisches" oder "strategisches" Wählen nicht möglich, weil das Anwahlverhalten - wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat - unkalkulierbar ist. Zum anderen muss der Politik unbedingt rückgemeldet werden, was der wahre Bedarf ist! Denn wir wollen letztlich erreichen, dass die Bildungssenatorin auf die Wünsche der Eltern reagiert – und nicht umgekehrt.

 

Keine faulen Kompromisse bei der Zweit- und Dritt-Wahl! 

Schreibt auf den Zettel wirklich NUR Schulen, die Ihr Euch tatsächlich für Eure Kinder vorstellen könnt. Im Zweifel, wenn es keine gut erreichbare und wünschenswerte Alternative gibt, lasst den Drittwunsch frei. Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung, drei Wahlen zu treffen. Wer als Drittwunsch eine Schule angibt, an der sicher genügend Plätze vorhanden sein werden, tut damit der Schulbehörde einen Gefallen. Denn er schönt die Statistik. Auch Zuweisungen zu Zweit- oder Dritt-"Wunsch"-Schulen werden ja unter "Erfolg" verbucht. Als Notlösung sind Plätze an Wohnort-fernen Schulen auch nach dem Wahlverfahren noch zu bekommen.

Wer sich für diese Vorgehensweise (Drittwunsch oder gar auch Zweitwunsch weglassen) entscheidet, muss sich nur vorher klar machen: Man riskiert, dass das Kind bei Lospech zunächst ganz leer ausgeht. Später MUSS es natürlich einen Schulplatz bekommen. Insofern versäumt Ihr nichts.

 

Seid für den Worst Case gewappnet! 

Wir wollen keine Panik schüren. Die große Mehrheit (2012: 88,9 %, 2013: 87,6 %, 2014: 87,7 %, 2015: 86,5 %, 2016: 87 %) bekommt ja tatsächlich den Platz an der Wunschschule. ABER: Wir Los-Verlierer hatten hinterher alle das Gefühl, viel zu naiv in das Verfahren gegangen zu sein. Die Hiobsbotschaft ("kein Schulplatz für Ihr Kind") hat uns völlig unvorbereitet getroffen, was den Schock um so größer machte. Behaltet also bei der Auswahl der Wunsch-Schulen im Hinterkopf: Es WIRD mit großer Wahrscheinlichkeit auch im kommenden Jahr wieder Wahl-Verlierer geben. Und es KANN unter Umständen sogar das eigene Kind treffen. Seid also innerlich gewappnet für den Fall der Fälle!

 

Ohne Euphorie zu den Schulpräsentationen!

Was nützt die best-ausgestattete, überzeugendste Schule, wenn das Kind  hinterher keinen Platz dort bekommt? Genauso ist es vielen von uns ergangen: Die Kinder haben sich beim "Tag der offenen Tür" begeistert ihre Wunschschule angeschaut, haben mit Freunden verabredet, sich gemeinsam dort anzumelden. Und dann: Die riesige Enttäuschung! Der beste Freund oder die beste Freundin, oft alle anderen aus der Klasse dürfen dort zur Schule gehen, nur Du nicht. Erspart Euren Kindern diesen Frust, indem Ihr diese Schulpräsentationen nicht so hoch hängt. Wenn SchuldirektorInnen bei Infoabenden übrigens Versprechungen machen wie "Jedes Kind, das uns mit Erstwunsch wählt, bekommt bei uns einen Platz", glaubt das bloß nicht! Sie können keine verlässlichen Aussagen machen, sie wissen's nämlich nicht besser als Ihr!

        

Es lohnt sich zu kämpfen!

Ihr müsst eine Schulzuweisung der Bildungsbehörde gegen Euren Willen nicht einfach hinnehmen. Es gibt in unseren Reihen einige Beispiele, die beweisen, dass es sich durchaus lohnen kann, Widerspruch einzulegen und für das Recht des eigenen Kindes zu kämpfen – notfalls vor Gericht.