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News:

 

Anwahlzahlen 2018 / WK vom 16.03.2018

WK Bericht vom 16.03.2018

WK Bericht vom 31.03.2018

Brief an Senatorin Bogedan

 

Muster für Widerspruch

 

Schulwahl 2018

 

So sehr wir uns wünschen würden, einmal alle Familien zufrieden und glücklich zu sehen – es gibt leider auch in diesem Jahr Los-Verlierer. 406 Kinder haben ihren Erstwunsch nicht bekommen, 161 am Ende gar keine ihrer angegebenen Wunsch-Schulen.

Situation an den Gymnasien

Im Vergleich zum Vorjahr gab es hier leider wieder mehr Los-Verlierer, weil mehr Kinder ein Gymnasium als Erstwunsch angegeben hatten. Es musste an 6 der 8 Schulen gelost werden. Am Kippenberg-Gymnasium konnten zwei von 180 Plätzen über die Zweitwahl vergeben werden; am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Huchting waren nach der Dritt-Wahl noch 10 Plätze frei. Besonders hart traf es diejenigen, die am Alten Gymnasium Lospech hatten, weil bei 47 abgewiesenen Kindern die große Mehrheit auch über die Warteliste keine Chance mehr haben wird. Auch am Hermann-Böse-Gymnasium, an der Hamburger Straße sowie an den Gymnasien Horn und Vegesack reichten die Plätze nicht. Das Gymnasium Links der Weser war nach der Zweitwahl voll.

Situation an den Oberschulen

Auch hier waren die „üblichen Verdächtigen“ - GSO, GSW und Leibnizplatz - wieder extrem überangewählt. Es fehlten aber auch Plätze an vielen anderen Oberschulen. Bei uns meldeten sich Familien, die an keiner von drei angewählten Oberschulen einen Platz bekommen haben!! DA kann dann etwas bei den angebotenen Kapazitäten nicht stimmen!

 

 

Schulwahl 2017

 

Tatsächlich gab es erstmals seit fünf Jahren auch aus unserer Sicht etwas positivere Zahlen zu vermelden. 97,1 Prozent der Kinder bekamen einen ihrer drei Wunsch-Schulplätze. (Und inzwischen haben wir oft genug betont, dass man auf den Anwahl-Zettel auch tatsächlich nur Schulen schreiben sollte, die man sich wirklich für sein Kind vorstellen kann! Sonst schönt man nur die statistischen Zahlen.) Und 107 SchülerInnen, die zunächst noch ganz ohne Schulplatz da standen, sind immerhin etwas weniger als in den Jahren davor (2016: 154, 115: 144).

 

Einzelne Schulen sind weiter so beliebt, dass es ein reines Glücksspiel ist, dort einen Platz zu bekommen: An der Gesamtschule West kommen 178 Erstwünsche auf 67 Plätze! GSO: 164 auf 114. An der OS Leibnizplatz auf 137 auf 76. Am Barkhof: 87 auf 59. Im Bremer Norden sind die OS Helsinkistraße, An der Egge und Sandwehen außerordentlich beliebt und überangewählt. Hier kann man der Enttäuschung der Los-VerliererInnen wohl nur entgegenwirken, indem die benachbarten Schulen beweisen, dass sie eine ebenso gute Alternative sind. Und viele Schulen arbeiten sicher hart daran.

 

Bei den Gymnasien hat die Bildungsbehörde etwas Druck aus dem Kessel genommen, indem diesmal ein zusätzlicher Klassenverband am Gymnasium Horn angeboten wird. Bei 160 Erstwahlen hätten ja nicht einmal fünf Klassen gereicht. So konnten nun 20 weitere Plätze noch über die Zweit- und Drittwahl vergeben werden. Das begrüßen wir ausdrücklich! Denn genau das hatten wir uns seit Jahren gewünscht: Eine flexiblere Handhabung der angebotenen Kapazitäten, sprich: eine Anpassung der Plätze an den tatsächlich angemeldeten Bedarf. Hier sehen wir immerhin die Tendenz, dass die Bildungsbehörde etwas weniger starr an Zahlen festhält. (Ob das auch damit zu tun hat, dass die Behörde in den vergangenen Jahren viele Rechtsverfahren gegen klagende Eltern verloren hat, wissen wir natürlich nicht.)

 

Erfreulicherweise geht die Bildungsbehörde in diesem Jahr auch sehr viel transparenter mit den Zahlen um als vor einem Jahr.

 

Schulwahl 2016

 

Die Gesamtzahlen unterschieden sich – scheinbar – nicht wesentlich vom Ergebnis der Vorjahre: 95,6 Prozent der Kinder (2015 waren es 95,9) haben Plätze an einer ihrer drei angegebenen Wunschschulen bekommen, 87 Prozent (2015: 86,5) ihre erste Wahl. Übrig blieben nach dem Los-Verfahren 154 SchülerInnen, die gar keinen Schulplatz bekamen (vor einem Jahr waren es 144, vor zwei Jahren 108).

 

Wie in den Vorjahren waren das mehrheitlich Kinder, die einen Gymnasialwunsch angemeldet hatten. (Die Plätze im Innenstadt-Bereich waren dafür ja immer zu knapp.) Neu war, dass ihnen die Bildungsbehörde in diesem Jahr kaum Alternativen anbieten konnte, denn auch die Gymnasien in Horn (186 Erstwahlen bei 145 Plätzen; Vorjahr: 124) und Huchting (113 Erstwahlen bei 108 Plätzen, Vorjahr: 84) waren diesmal schon nach der Erstwahl voll und fielen damit als Ausweich-möglichkeiten aus. Zu vergeben waren nur noch 7 Restplätze am Gymnasium Links der Weser. Auch rein rechnerisch reichten die angebotenen 982 Plätze nicht aus für die 1.136 angemeldeten Gymnasialwünsche (Tendenz steigend!).

 

Aktuell haben wenigstens die 28 Kinder, deren Eltern eine Klage betrieben haben, vor dem Oberverwaltungsgericht Recht und damit ihre Wunschplätze bekommen. 

 

An den Oberschulen blieben die Problemfelder weitgehend unverändert: Reines Losglück brauchte man an der OS Leibnizplatz (145 Erstwahlen bei 80 Plätzen), an der GSO (164 bei 114 Plätzen), der GSW (143 bei 70 Plätzen), nun auch bei der GSM (121 bei 105 Plätzen) und im Bremer Norden an der OS Helsinki-Straße (94 bei 76 Plätzen) und An der Egge (87 bei 56 Plätzen).

 

Zur Zeit wird eine veränderte Zuordnung der Oberschulen zu Gymnasialen Oberstufen überdacht. Allerdings scheint uns auch hier die Planung zu wenig langfristig ausgelegt. Für die Eltern und Kinder bleibt zu befürchten, dass bei der Anwahl einer Oberschule keine Planungssicherheit darüber besteht, an welcher Oberstufe man ggf. landet. Auch hier zeigt sich, wie dringend eine auf zukünftige Bedarfe ausgerichtete Schulstandortplanung notwendig ist, um nicht immer wieder kurzfristige Notlösungen praktizieren zu müssen.